Ausgezeichnet: die Energieeffizienzprojekte von SWB Energie und Wasser

Ausgezeichnet: Den zweiten Preis im Stadtwerke-Award 2011 nahmen in Berlin Robert Landen und Jürgen Winterwerp entgegen. (Foto: SWB, EUROFORUM/Gus

Im bundesweit ausgeschriebenen Stadtwerke-Award 2011 ist SWB Energie und Wasser jetzt in Berlin mit dem zweiten Preis ausgezeichnet worden. Die branchenweit hochkarätig besetzte Jury hatte mehr als zwei Dutzend Bewerbungen zu bewerten. Als "überzeugend und vorbildhaft" wurden dabei das SWB-Engagement für Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, CO2-Einsparung und gelungene Kundenkommunikation bewertet.

Neben dem Ausbau von erneuerbaren Energien und Anlagen, die Kraftwärme-Kopplung nutzen, überzeugte SWB Energie und Wasser in dem Wettbewerb mit dem langfristigen und nachhaltigen Ansatz in der Unternehmenspolitik. "Der Preis ist eine besondere Auszeichnung für Bonn", so Peter Weckenbrock, Geschäftsführer von SWB Energie und Wasser. "Er belohnt die seit vielen Jahren von uns verfolgte Strategie zum Klimaschutz und zur Erhöhung der Energieeffizienz, bei gleichzeitig hohem Nutzen für unsere Kunden, ohne dabei die Wirtschaftlichkeit außer Acht zu lassen."

In der Bewerbung hatte der Bonner Energieversorger zum Beispiel nachgeweisen, dass Energie-Kunden, die die Angebote von SWB Energie und Wasser nutzen, ihre CO2-Bilanz, den sogenannten "carbon Footprint" mehr als halbieren können. Die Jury sah diesen in der "UN-Klimahauptstadt" Bonn verfolgten Ansatz für Nachhaltigkeit und Energieeffizienz als ausgesprochen preiswürdig an.

Vertriebsleiter Robert Landen bedankte sich in Berlin für die Preisverleihung: "Wir betrachten Nachhaltigkeit als in die Zukunft wirkendes Gesamtkonzept. So schaffen wir Vertrauen durch qualitativ hochwertige, marktfähige, im besten Sinne 'Preiswerte' Produkte und Dienstleistungen."

Förderung der Erneuerbaren seit 1995
Die Stadtwerke Bonn orientieren ihr unternehmerisches Handeln schon seit Jahren an den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung und widmen sich aktiv der Steigerung von Energieeffizienz, dem Einsatz nachwachsender Rohstoffe und der Reduktion von Feinstaub und CO2. Pionierarbeit war vor allem die Entwicklung neuer Konzepte zur Förderung von Ökostrom - weit vor Fukushima und der deutschen Energiewende. Als eine der ersten Städte Deutschlands führte SWB 1995 die kostendeckende Einspeisevergütung ein, die Vorläuferin des heutigen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).

Hochwertiger Ökostrom BonnNatur seit 1999
Außerdem können die Bonner Bürger schon seit 1999 echten Ökostrom beziehen; denn BonnNatur Strom wird zu 100 Prozent aus regenerativen Energiequellen gespeist. Auch die Förderung von Elektromobilität ist für SWB Energie und Wasser eine Investition in die Zukunft, da elektrische Antriebe den Ausstoß von CO2 verringern können. Allerdings nur, wenn sie mit Naturstrom gefüttert werden, dessen Bezug SWB Energie und Wasser konsequent an das E-Mobility-Förderprogramm koppelt. In diesem Sinne verbessert auch das Produkt BonnKlimA++ die CO2-Bilanz Bonns: Denn nur BonnNatur Strom-Kunden können in den Genuss von Wertgutscheinen für neue, energieeffiziente Haushaltsgeräte kommen.

Mustermanns sparen 6,6 Tonnen CO2 pro Jahr
In der Bewerbung hatte SWB Energie und Wasser dargestellt", dass auch das Heizungscontracting-Programm BonnPlus deutlich dazu beiträgt, Energie, Umwelt und den Geldbeutel zu schonen. Wie die persönliche Klimabilanz verbessert werden kann, das zeigen auch die Smart Metering-Programme BonnSmart mit intelligenten Stromzählern und die neue virtuelle Energiesparwelt www.bonn-spart-besser.de. Die Effizienz der Maßnahmen von SWB Energie und Wasser zeigt sich bei einem Blick auf die 50-prozentige CO2-Einsparung des vorbildlichen SWB-Kunden Mustermann. Während ein Vier-Personen-Haushalt in Deutschland durchschnittlich 13,3 Tonnen CO2 verursacht, fällt der "carbon Footprint" des SWB-Kunden Mustermann wesentlich kleiner aus. Durch die Kombination der diversen Produkte spart sein Haushalt 6,6 Tonnen CO2.

Stadtwerke-Award 2011: Der Wettbewerb
Der Stadtwerke-Award wird verliehen vom Konferenzveranstalter EUROFORUM, Deutschlands führende Stadtwerke-Kooperation Trianel GmbH und der Fachzeitschrift Energie & Management. 2011 werden besonders innovative Energieeffizienz-Projekte ausgezeichnet, die bei industriellen, gewerblichen, kommunalen oder privaten Kunden durchgeführt wurden und bei denen die CO2-Reduktion nachhaltig und pro Tonne CO2 besonders wirtschaftlich ist. Darüber hinaus sollen die Projekte einen Modellcharakter für andere Stadtwerke und Kommunen haben und innerhalb der letzten zwei Jahre durchgeführt oder gestartet worden sein. Ausgezeichnet werden die Qualität und Nachhaltigkeit der Energieeffizienz ebenso wie die Einbindung in die Gesamtstrategie des kommunalen Unternehmens.
„Die Verknüpfung von Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit durch neue Produkte und Beratungsangebote beeindruckte die Jury sehr“, stellte Sven Becker, Sprecher der Geschäftsleitung der Stadtwerke-Kooperation Trianel, anlässlich der Verleihung auf der EUROFORUM-Jahrestagung „Stadtwerke 2011“ (10. bis 12. Mai. 2011) in Berlin fest.

Den ersten Platz des Wettbewerbs erhielten die Stadtwerke Bielefeld mit ihrem Fernwärmeausbau und Blockheizkraftwerks-Projekten. Den dritten Preis erhielten die Stadtwerke Aalen. Mit dem Projekt „OstalbPower“ forciert das Unternehmen den Einsatz der stromerzeugender Heizungen in Ein- und Zweifamilienhäusern und trägt so direkt beim Privatkunden zur Steigerung der Energieeffizienz bei. Mit dem Sonderpreis der Jury wurde das Allgäuer Überlandwerk (AÜW) ausgezeichnet.

Die Jury:
Der Jury gehörten in diesem Jahr an: Stephan Kohler (Deutsche Energie-Agentur GmbH, dena), Prof. Dr. Uwe Leprich (IZES Institut für ZukunftsEnergieSysteme GmbH), Hans- Joachim Reck (VKU e.V.), Dr. Gerhard Holtmeier (Thüga AG), Helmut Sendner (Energie&Management) sowie die Initiatoren Christina Sternitzke (EUROFORUM Deutschland SE) und Sven Becker (Trianel GmbH).