

Judo ist nicht nur eine beliebte Kampfsportart, die aus mehr als 40 Würfen besteht sowie zahlreichen Haltegriffen, Armhebeln und Würgern. Nein, Judo erfordert auch die Pflege einer Geisteshaltung unter Beachtung moralischer Prinzipien. Unter dem Strich, sagte der Begründer des Judo, Jigoro Kano, ermögliche die Sportart den höchst wirksamen Gebrauch von Körper und Geist zu dem Zweck, sich selbst zu einer reifen Persönlichkeit zu entwickeln und einen Beitrag zum Wohlergehen der Welt zu leisten.
Körper und Geist, Tat und Einstellung sind beim Judo eng verbunden. Das Ziel, den Gegner unter Ausnutzung dessen eigener Kraft zu besiegen, korrespondiert mit einem zweiten Prinzip: Respekt und Achtung vor dem Gegner, der sogar Freund oder Partner sein kann. Denn beim Judo können auch Freunde miteinander kämpfen und somit das Wesen des Sports besser erlernen, ohne sich dabei zu verletzen.
Judo ist also mehr als ein Sport – und seine Anhänger wirken durch ihr gemeinschaftliches Tun in die Gesellschaft hinein. Denn wie schön könnte eine Welt sein, wenn alle Kämpfe mit Respekt und Achtung ausgetragen würden und immer der „sanfte Weg“ des überzeugenden Besiegens gewählt würde. Weil Sportarten wie diese gerade in der Jugendarbeit auch einen gesellschaftlichen Auftrag erfüllen, unterstützt SWB Energie und Wasser die Bemühungen der Vereine. Denn eine gesunde Vereinskultur fördert das soziale Zusammenleben in Familie und Gemeinschaft und trägt auf ihre Weise zur Bildung bei. Mehr Vorbilder unter www.immer-am-ball.info und www.wir-fuer-hier.com. (sst)