

Verbraucher, die Ökostrom aus umweltbewußtem Verhalten heraus beziehen wollen, sollten Energieversorger unterstützen, die in neue regenerative Anlagen investieren. Das empfiehlt Peter Weckenbrock, Geschäftsführer von SWB Energie und Wasser, in einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Bonner "Top-Magazin".
Verbraucher, die Ökostrom aus umweltbewußtem Verhalten heraus beziehen wollen, sollten Energieversorger unterstützen, die in neue regenerative Anlagen investieren. Das empfiehlt Peter Weckenbrock, Geschäftsführer von SWB Energie und Wasser, in einem IntervFast alle Energieversorger bieten mittlerweile Naturstromprodukte an. Doch oft versteckt sich hinter den Angeboten eine Mogelpackung in Sachen Klimaschutz. "Denn viele, meist besonders günstige Anbieter, gewinnen oder beziehen ihren Strom aus alten Wasserkraftanlagen, oder verkaufen unter der Bezeichnung 'Ökostrom' Energie, die nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz sowieso produziert und in das deutsche Stromnetz eingespeist werden muss", betont der SWB-Geschäftsführer. Den Ausbau von regenerativen Energien förderten diese Anbieter nicht.
Peter Weckenbrock verweist auf die beiden Ökostrom-Gütesiegel "Grüner Strom Gold/Silber" und "OK Power" sowie entsprechende "TÜV"-Zertifikate, die Aufschluss darüber geben. Der mit "Gold" augezeichnete Strom zum Beispiel stammt aus 100 Prozent aus regenerativen Quellen. BonnNatur, das Ökostromprodukt der SWB Energie und Wasser, ist ein mit "Grüner Strom Gold" zertifiziertes Angebot.
Schon in den 90er Jahren haben die Stadtwerke Bonn neue Modelle entwickelt, um Ökostrom zu fördern und haben damit Pionierarbeit geleistet; seit 1999 steht den Bonnerinnen und Bonnern ein eigenes Naturstromprodukt zur Auswahl, das sich zu 100 Prozent aus Sonne, Wind und Biomasse speist.ew in der aktuellen Ausgabe des Bonner "Top-Magazin".